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Parafia Bożego Ciała w Krakowie

28 NIEDZIELA ZWYKŁA – 15.10.2017

kazimierczykOGŁOSZENIA DUSZPASTERSKIE

    Nabożeństwo Różańcowe codziennie o godz. 18.20. Zapraszamy na tę modlitwę wszystkich: Dzieci, Młodzież i Dorosłych. W 100 rocznicę Objawień w Fatimie i 140 rocznice Objawień w Gietrzwałdzie odpowiedzmy na prośbę Maryi o codzienne odmawianie różańca.
    
        W liturgii Kościoła w tym tygodniu obchodzić będziemy:
- w środę – Święto Św. Łukasza Ewangelisty;
- w czwartek – wsp. Błogosławionego Ks. Jerzego Popiełuszki, kapłana i męczennika;  
- w piątek – uroczystość Świętego Jana Kantego, kapłana;
- w następną niedzielę – wspomnienie Świętego Jana Pawła II, papieża;

        We wtorek: 17 października przypada 7 rocznica kanonizacji św. Stanisława     Kazimierczyka. Po Mszach św. będziemy odmawiać Litanię do św. Stanisława     Kazimierczyka i oddawać mu cześć przez ucałowanie relikwii. Serdecznie     zapraszamy do dziękczynienia za dar kanonizacji.

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Die Orgel der Fronleichnam-Basilika in Krakau auf Kazimierz bei den Regularkanonikern Latereranensischer Kongregation - AD 2014

Die Orgel - die Königin der Instrumente, wie man sie zu nennen pflegt, ist kein Einzelinstrument. Sie vereinigt die Stimmen vieler Instrumente über ihre Pfeifenregister, sodaß ein einziger Mensch sie alle alleine auf einmal zu spielen vermag. Das Orgelspiel beansprucht den ganzen Körper des Organisten: Seine Finger drücken die Tasten der Manuale, seine Hand zieht die Register, seine Füße treten die Pedale und, wenn es erforderlich ist, übt er singend auch noch das Amt des Kantors aus.

Die Geschichte der Orgel in der Fronleichnam-Basilika.
Die ersten Dokumente, die eine Orgel in der Fronleichnam-Basilika bezeugen, stammen aus dem Jahre 1373. Meister Jan baute sie 1385 um. Ein Brand vernichtete Dachstuhl und Orgel am 9. Dezember 1594.

Die zweite Pfarrer Stefan Ranatowicz CRL schreibt:

"Die Orgel hing mächtig über der Kanzel, ihr Material war alt und beschädigt, der Weg, um an ihren Spieltisch zu gelangen, war weit. Deshalb hat sie Propst Hyacynthus Liberiusz abbauen und an dieser Stelle ein Fenster einbauen lassen."

An der Nordseite des Presbyteriums, wo sich heute die Orgel befindet, stand auch damals schon ein kleines Instrument mit drei Registern.

"Weil die Orgel im Presbyterium klein, schwach und vom Material minderwertig gearbeitet war, hat Propst Hyacinthus Liberiusz sie abbauen und 1664 eine neue errichten lassen.”

Diese dritte Orgel, vom Orgelbaumeister Bartłomiej Juszkowicz mit 25 Registern errichtet, hängt noch heute dort. 2004 wurde der historische Orgelschrank und ein Teil des Pfeifenwerks aufwändig restauriert.
In den Kassenbüchern aus dieser Zeit ist zu lesen:

”1665 Bestatter für Bier beim Schneeräumen vor der Kapelle der Verkündigung Mariens und für Reinigungsarbeiten vor der Orgel 4 Groschen."

Auf den Orgelschrank haben die Orgelbaumeister ihre Initialen eingebrannt. Eine Anekdote aus den Jahren 1775-1778 berichtet über den Orgelbaumeister Ignacy Ziernicki, dass er befürchtete, die Lautstärke der Orgel könnte das Mauerwerk sprengen, weshalb er sechs oder acht Register entfernen ließ.
1860 wurde die Orgel aus dem Presbyterium auf die schon 1772 eingebaute Chorempore verlegt, wo sie bis 1958 ihren Platz hatte.

Die Orgel, die sich heute in der Fronleichnam-Basilika befindet, ist das größte Instrument ihrer Art in Krakau.

ein Jahr später

die seitliche Orgel

im Presbyterium mit 20 Registern.

Die Hauptorgel

mit 63 Registern

wurde 1963 auf der Chorempore eingebaut

orga-boczne-kontuar org-gl-medium

5950 Pfeifen und 25 Glocken sind auf 83 Register verteilt. Von zwei freistehenden Spieltischen aus, einer am Hauptaltar, ein weiterer auf der Empore, können beide Orgeln zusammen gespielt werden. Die Professoren Machla, Chwedczuk und Jargonia haben dieses Konzept erstellt, die Orgelbaufirma Dominik Biernacki (damals in Warschau) hat es realisiert. Etliche Schwierigkeiten behinderten die Vollendung dieses Werks: 1962 sollte die Orgel zum ersten Mal zur Feier der ersten Hl. Kommunion erklingen. Ein Tag zuvor schlug ein Blitz in den Turm und beschädigte die Orgel so, dass sie nicht gespielt werden konnte. 1963 wurde sie fertiggestellt, 2013 durften wir ihr Goldenes Jubiläum feiern. Allerdings wurde das ursprüngliche Konzept nicht ganz umgesetzt. Bis heute fehlen sieben Zungestimmen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Orgel in Zukunft um die noch ausstehenden Register ergänzt werden wird, für die kommenden Generationen ein sichtbares Zeichen unseres Glaubens, weil ihr Klang Herz und Verstand zu Gott erhebt.

Bearbeitung: Jarosław Raczek

 

Register

4-manuale Spieltisch

 Manual I Manual II (Great) Manual III   Manual IV (seitliche Orgel) Pedal

Amabilis 8',
Rurflet 8',
Bourdon 8',
Flet pryncypał 8',
Flet miedziany 4',
Flet minor 4',
Flautino 2',
Sifflet 1',
Kwinta 1 1/3',
Nona 8/9',
Sesquialtera 2 chóry,
Harmonia Aetheria 5ch,
Krumhorn 8'X 
Obój8'

Tremolo I

Pryncypał 16',
Pryncypał 8',
Koncertflet 8',
Salicet 8',
Dubelt flet 8',
Gedekt 8',
Oktawa 4',
Flet leśny 4',
Flet rurkowy 4',
Superoktawa 2',
Róg nocny 2',
Oktawa 1',
Kwinta 2 2/3',
Mixtura 4 chóry,
Szarf 5 chórów,
Trompet 8' 
Clairon 8'X

M I – M II
M III – M II
M IV – M II
Super M II
Super M I – M II
Super M III – M II
Subo M III – M II

Pryncypał fletowy 8',
Flet jasny 8',
Szpic flet 8',
Viola di Gamba 8',
Aeolina 8',
Vox coelestis 8',
Oktawa fletowa 4',
Trawersflet 4',
Gemshorn 2',
Kwintflet 2 2/3',
Tercja 1 3/5',
Septima 1 1/7',
Mixtura 5 chórów,
Akuta 3 chóry,
Klarnet 8'X 
Clarino 8'X

M IV – M III
Tremolo M III

Kwintaton 16',
Pryncypał włoski 8',
Holflet 8',
Dolce 8',
Gemshorn 8',
Flet major 8',
Praestant 4',
Szpicflet 4',
Bachflet 4',
Picolo 1',
Flageolet 1',
Nasard 2 2/3',
Tercflet 1 3/5',
Kwintflet 1 1/3',
Cymbel 3-5 chórów,
Tuba mirabilis 8',
Vox humana 8'

 

seitliche Orgel:
1. Echo bas 16’
2. Oktaw bas 8’ 
3. Flet bas 8’

M IV – Ped

Majorbas 32',
Kontrabas 16',
Violonbas 16',
Subbas 16',
Zartbas 16',
Pryncypałbas 8',
Fletbas 8',
Chorałbas 4',
Flet 4',
Pifaro 2',
Mixturbas 5 chórów,
Basson 32'X
Puzon 16'X
Trompet 8'
Kornetino 4'X
Dzwony (Glocken)

X - Lingualpfeifen nicht
Reeds pipes Lingualpfeifen

 

 

Kantoren und Priester spielten die Orgel der Fronleichnam-Basilika, allesamt vielseitig gebildet. Ich bin stolz, in ihrer Nachfolge an dieser Kirche spielen zu dürfen.

 

 

Organisten

 

Der Organist Maciej 1413

Unter den klösterlichen Angestellten, die unter der Präpositur vom Konrad Aleman (1405-1424) tätig waren, sind auch Laien erwähnt. In den städtischen Urkunden sind der Klosterkoch und der Cellerar Teodoryk (1411-1419) und Mikołaj Hofman (1423) und der Organist Maciej (1413), wie auch der Glöckner Mikołaj  (1419) erwähnt.

 

Organist Adam 1518

Auf Seite 14 des Liber Natorum et Baptisatorum 1578- 1616 befindet sich die Taufurkunde vom 10. Dezember 1581 von Tomasz, Sohn des Adam, Organist an der Fronleichnamkirche.

Pfarrer Jan Babraj CRL (*21.V.1862, +29.IX.1922) (um 1891)
Regularkanoniker Lateranensischer Kongregation, hinterließ zwei Liederbücher mit einer handschriftlichen 4-stimmigen Bearbeitung.
Er ist auch der Verfasser der Schrift “Die Fronleichnamskirche in Krakau und ihre religiöse Andenken” - Beuten, Druckerei Katholicka, 1900.
"Der Passant, den Frömmigkeit, Wissenschaft oder Neugierde auf diesen Platz geführt haben, und der der Schönheit des Gotteshauses seine Ehrerbietung erweist (…) erfahre, dass sie, außer Kunst- und Kulturdenkmälern, (…) auch wundertätige Bilder in ihren Mauern beherbergt und die sterblichen Überreste des wundertätigen Seligen Stanislaw Kazimierczyk …"

Józef Grzybek um 1930-1935
Vater von Bogusław Grzybek - Kantor an der Marienbasilika.

 

Franciszek Widełka 1935-1947

Lernte Orgelspiel und Musiktheorie in der Władysław Żeleński-Staatlichen-Musikschule II. Grades in Krakau (1972-1981).

Diplomand für Orgel, Musiktheorie und Vokalabteilung beim Prof. Romaniszyn an der Musikakademie in Krakau.

Stanisław Bursa würdigte seinen Spiel in der Begleitung der Karfreitagsimproperien “Ludu mój Ludu....!”

Er spielte auch an der Orgel der Kirche des Hl. Stanisław Kostka in Krakau auf Dębniki in den 60ger Jahren es 20 Jhd. 

Während Prof. Mieczysław Tuleja - Absolvent der Salesianer Don Boscos-Mittlere Musikschule in Przemyśl - das Amt des Kantors bekleidete, begleitete Prof. Widełka jeden Sonntag die Hl. Messe an der Orgel und spielte auch ansonsten bei großen Feierlichkeiten. Die beiden ergänzten sich musikalisch auf höchstem Niveau.

 

Tadeusz Machl (*22.X.1922, +31.VII.2003) 1947-1950

Einer der drei Proefssoren, die die heutige Orgel konzipierten.

Seine Ausbildung begann er in der Musikschule in Lemberg 1941-43, spielte dort bei geheimen Konzerten, organisierte eine Lemberger Einrichtung für polnische Waisen. Nach dem Krieg war er Kantor an der Kirche der Hl. Elisabeth in Lemberg (1944-46) und in der Fronleichnamkirche in Krakau (1947-50), dann setzte er das Studium an der Staatlichen Musikhochschule in Krakau fort, gehörte der Orgelklasse von Bronisław Rutkowski an. Seit 1952 unterrichtete er an der Staatlichen Musikhochschule in Krakau, wo er den Lehrstuhl für Komposition innehatte, und bekleidete das Amt des Dekans des Fachbereichs für Kompositionstheorie und der Dirigat an der Musikakademie in Krakau.

Stefan Płachta (*1925, + 22.XI.1996) 1950-1960

Geboren 1925 in Ciechawka bei Bochnia; Ordensbruder, ausgetreten aus dem Orden, wurde zum Kantor bei den Pijaristen in Rakowice. Er starb an der Orgel während eines Gottesdienstes am Feiertag der Schutzpatronin der Kirchenmusik und der Kantoren - der Hl. Cäcilia (1996). Er kam 1955 nach Krakau und war lange Jahre Kantor an der Fronleichnamskirche und bei den Pijaristen in Rakowice; ein Poet.

Pfarrer Stanisław Świś CRL (* 25.IV.1932, + 06.II.3003) 1977 - 1991

Priester der Regularkanoniker Lateranensischer Kongregation, Komponist von Vesper-Hymnen und Antiphonen.

Geboren am 25. April 1932 in Konstantynów bei Biłgoraj, am 28. August 1950 Eintritt in den Orden, 28. August 1951 Ablegen der Ewige Profeß, 22. Juni 1958 Priesterweihe in Kattowitz. Danach arbeitete er als Priester in Kattowitz, dann unter den in Frankreich, Italien, Großbritannien und in den USA lebenden Polen, zuletzt in der Pfarrei Verklärung des Herren in Drezdenko, am 6. Februar 2003 plötzlich in seinem Heimatort Dzwola neben Janów Lubelski verstorben.

Edward Stankiowicz 1960-2001

Ab dem Alter von 16 Jahren spielte er Orgel in der Pfarrkirche der Gottesmutter von Tschenstochau in Gorzków. Die letzte 4 Jahren seines Lebens verbrachte er als Kantor in Siepraw. Sein Grab liegt auf dem Friedhof in Giersch.

Jarosław Raczek (*05.01.1974) seit 25. August 2001

Musikalische Ausbildung: 

1983-1989 Staatliche Musikschule ersten Grades in Myślenice - Klavier bei Prof. Zbigniew Sierpiński.
1989-1995 Staatliche Musikschule zweiten Grades in Krakau - Orgel bei Prof. Leszek Werner
1995-2000 Päpstliche Theologische Akademie in Kraków - Liturgische Musik, Orgel bei Prof. Leszek Werner.

Kantor, von 1993 an sechs Jahre in folgenden Pfarreien: Grabie neben Niepołomice, Kapelle an der ul. Helców in Krakau (ein Jahr) in Sierpaw (ein Jahr).

Am 17. Oktober 2010 als Organist auf dem Petersplatz bei der Messe anlässlich der Kanonisierung des Hl. Stanislaw Kazimierczyk, am gleichen Tag durch Vermittlung des Kantors James Edward Goettsche während der Vesper im Petersdom.

Ausbildung zum Elektroniker an der Bergwerk-und-Hütten-Akademie in Kraków, Abschluss als Ing. Elektroniker.

 

 

Orgel Nachrichten: https://www.facebook.com/organybozecialo

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