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Parafia Bożego Ciała w Krakowie

Das berühmte Gnadenbild der Mutter des Erlösers

2005macharski


Das rundlich schmale Gesicht der Muttergottes, zu rechten Seite geneigt, ist sehr schön, als ob sie eine innere Freude zum Ausdruck bringen wollte. Je mehr du das fallende Haar und ihr Gesicht betrachtest, desto schöner, fröhlicher und bewunderswerter wirkt sie, als ob sie den Betrachter zur Andacht und geistigen Freude einladen wollte. Jeder Betrachter muss zugeben, dass Gott etwas Erstaunliches und Besonderes diesem Bild beigab. Mit der rechten Hand zeigt die Unbefleckte Mutter ihrem Söhnchen ein Äpfelchen zum Zeichen des ersten Sündenfalls, mit der linken hält sie das Jesuskind, das auf ihrem Schoß steht, unter den Achseln, und drückt es an sich. Das Kindchen hält in seinem linken

Händchen eine Weintraube mit Blättern, zum Gedenken daran, dass es für unser Heil, in der Kreuzesqual ausgepresst, sein allwertestes Blut vergossen hat....

Diese gefühlvolle und zugleich getreue Beschreibung des Bildnisses der Gottesmutter stammt aus der Feder des Pfarrers Jan Biesiekierski, geschrieben 1624. Bereits damals gelangte das Bild durch die zahlreichen Wunder zu einer Berühmtheit, die Kapelle, die es beherbergte, war reich an Votivgaben. Diese sichtbaren Zeichen der Dankbarkeit für die von der Gottesmutter vor ihrem Bild erbetenen Gnaden gingen leider größtenteils bei Überfällen und durch Katastrophen, die auch der Fronleichnamskirche nicht erspart blieben, verloren. Das was sich bis heute erhalten hat, das sind die eng mit dem Bild verknüpften schönen und ergreifenden Legenden. Diese Legenden und Sagen wurde über längere Zeit hindurch als historische Wahrheiten geglaubt. In der Kirche und im Kloster der Regularkanoniker gab es mehrere Madonnenbilder aus der gleichen Zeit. Was über das Gnadenbild und die anderen Bildnisse geschrieben wurde, verschmolz oft derat, dass man nicht mehr unterscheiden konnte, welche Legende zu welchem Bild erzählt wurde.

Eine dieser Legenden berichtet, dass die Madonna mit dem Apfel, jetzt Muttergottes des Erlösers genannt, die Regularkanoniker aus Kłodzko mitgebracht hatten. Demnach müsste es aus der Zeit vor 1405 stammen, als die Regularkanoniker nach Krakau kamen. Genauere Untersuchungen belegten jedoch, dass es später zu datieren ist. Wie erklärt man sich diese Unstimmigkeit? Bei dem aus Kłodzko mitgebrachten Bild handelt sich um eines der Gottesmutter terribilis daemonibus, das Urbild dieses Typus wird dem Hl. Lukas zugeschrieben. Das Bild der Madonna mit dem Apfel entstand um 1510 im Krakauer Atelier von Marcin Czarny und wurde in der Kapelle von Mariä Himmelfahrt und der Hl. Drei Könige aufgestellt. Als Präpositus Jacek Liberiusz die Kappelle im Stil des Barock umbauen ließ und zum Gedenken an Mariä Verkündigung umwidmen ließ, wurde das Bild der Madonna in den Aufsatz des von Bischof Mikołaj Oborski konsekrierten Altars eingelassen. Es wurde mehrmals übermalt und mit einem silbernen Beschlag verziert.

Mag auch die Herkunft des Bildes nicht dem entsprechen, was die Legende berichtet, fest steht, daß die Gläubigen, die sich an die wundertätige Madonna gewandt haben, immer den erbetenen Trost erhielten. Aus diesem Grund waren die Regularkanoniker darum bemühten, das durch seine erwirkten Gnaden berühmt gewordene, jahrhundertelang verehrte Bild zu Ehren der Gottesmutter zu krönen. Dies geschah am 13. Mai 2005 durch Stanisław Kardinal Dziwisz, unter Mitwirkung des Primas von Polen, Jozef Kardinal Glemp, und Franciszek Kardinal Macharskis.

Msze Święte i nabożeństwa

Msze Święte w niedziele i święta
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6.30, 8.00, 12.00, 19.00
Sakrament Spowiedzi
- w czasie każdej Mszy Świętej

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