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Parafia Bożego Ciała w Krakowie

Fronleichnam - das Allerheiligste Sakrament des Leibes und Blutes Jesu Christi

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Vor der Allerheiligsten Hostie schritten zuerst in Reih und Glied die Mitglieder der verschiedensten Bruderschaften. Dann folgte ein sechsspänniger Wagen mit dem Motiv einer Frucht vom Baum des Lebens, wie auf einer Bühne hoch angebracht. Rings herum standen Jungen, als Engel verkleidet, zwei stellten die Stammeltern dar, demütig anbetend gaben sie der eucharistischen Speise die Ehre. Dann folgte, umgeben von zwei Engeln und zwei Seraphen, die Arche Noahs, getragen von Priestern mit Tiaren auf den Köpfen und in altertümliche Gewänder gehüllt. Hinter ihnen schritt der älteste Erzpriester, ein Heiliges Buch tragend. Das Ende machte ein Wagen, von Engeln gezogen, auf ihm die Verehrung dargestellt, die dem Ehrwürdigsten Sakrament gebührt - so wurde die Fronleichnamprozession von einem Chronisten aus dem 17 Jh. beschrieben. Dieses Fest wird seit mehreren Jahrhunderten gefeiert. Mit der Zeit entwickelten sich zahlreiche Gepflogenheiten, Traditionen und Frömmigkeitsformen aus dem Volksglauben. Die Hl. Julianna aus Cornillon, eine Oberin des Augustinerordens, gilt als Initiatorin dieses Festes. 1245 erschien ihr Christus gebot die Einrichtung eines besonderen Festes zu Ehren der Allerheiligsten Eucharistie. Bereits ein Jahr danach wurde es in manchen Gegenden begangen. Rom bestätigte das Fronleichnamfest 1264.

Die unmittelbare Anlass dafür war ein Wunder, geschehen zu Bolseno bei Orvieto in Italien. Ein Priester stieß bei der Feier der Hl. Messe nach der Wandlung den Kelch um. Mehrere Tropfen des konsekrierten Weins fielen auf das Korporale (ein kleines Tuch, auf dem der Kelch mit dem Blut und die Patene mit dem Leib Christi gestellt wird) und hinterließen sichtbare Blutspuren. Dieses Wunder wurde gleich dem Papst gemeldet, der das Korporale nach Orvieto bringen ließ, wo es bis heute als die wertvollste Reliquie in der dortigen Kathedrale aufbewahrt und verehrt wird. Damals hatte auch der Hl. Thomas von Aquin die Texte für die Hl. Messe des Fronleichnamtages geschrieben. Bis heute wird zum sakramentalen Segen das feierliche Tantum ergo sacramentum aus der Sequenz Pange lingua gloriosi, dessen Text dem Hl. Thoimas zugeschrieben wird, gesungen. Der Brauch, am Fronleichnamstag in feierlicher Prozession zu vier Altären zu ziehen, Symbol der vier Evangelisten, entstand im 15. Jh. in Deutschland. In Polen wurde dieser Feiertag vom Krakauer Bischof Nanker zum ersten Mal gefeiert, weite Verbreitung fand er aber erst nach der Piotrkowsker Synode von 1559. Während der Reformation war dieses Fest eine Manifestation des Glaubens an die Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi, die in dieser Form von den Protestanten bestritten wurde. Heute wird das Fronleichnamsfest am Donnerstag nach dem Sonntag der Allerheiligsten Dreifaltigkeit begangen, 60 Tage nach Ostern.

Msze Święte i nabożeństwa

Msze Święte w niedziele i święta
6.30, 8.00, 9.30, 11.00 z udziałem dzieci, 12.15, 16.00, 19.00
Msze Święte w dni powszednie
6.30, 8.00, 12.00, 19.00
Sakrament Spowiedzi
- w czasie każdej Mszy Świętej

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